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Madagaskar
ist eine sehr grosse Insel im Indischen Ozean und zwar
direkt vor der Küste von Mosambik im Südosten Afrikas.
Die Inselgruppe der Maskarenen (Mauritius
und Reunion)
und die Seychellen
liegen im Umfeld der Insel, die etwa auf der gleichen geografischen
Höhe liegt wie Nordhälfte von Australien.
Die ehemalige
französische Kolonie ist nur wenig kleiner als Frankreich,
es leben dort aber nur ca. 20 Millionen Menschen (Frankreich:
65 Millionen). Madagaskar ist nach Indonesien
der flächenmäßig zweitgrößte Inselstaat der Welt. Die Hauptinsel
(die fast das gesamte Staatsgebiet ausmacht) ist nach Grönland,
Neuguinea
und Borneo
die viertgrösste Insel der Welt.
Madagaskars
höchster Berg, der Maromokotro, ist fast 2900 m hoch.
Die ganze Insel liegt relativ hoch; das Plateau fällt nach
Osten recht steil ab, nach Westen (also zur Seite der afrikanischen
Küste) deutlich sanfter.
Die Entfernung
zwischen Madagaskar und Afrika beträgt an der schmalsten
Stelle nur etwa 400 Kilometer - nicht mehr, als von Frankfurt/M
nach Berlin.
Die Entfernung
reichte immerhin, um Madagaskar eine völlig eigenständige
Entwicklung durchmachen zu lassen: Die Insel wurde schon erdgeschichtlich
recht früh vom übrigen Afrika getrennt, so dass sich
eine eigene Tier- und Pflanzenwelt entwickelt hat, die bis heute
viele Besonderheiten aufweist.
U.a. ist die
Insel bekannt für ihre hübschen Halbaffen, denn richtige
Affen gibt es dort nicht (es gibt übrigens auch keine Giftschlangen!).
Leider sind die Kattas (s. nebenstehendes Bild), Varis u.a. Lemuren
mittlerweile auch vom Aussterben bedroht.
Madagaskar
war noch bis vor kurzer Zeit grossflächig von dichtem Wald
bestanden, der heute leider fast völlig verschwunden ist.
Touristisch
ist die riesige Insel auch wegen ihrer grossartigen Tauchreviere
von Bedeutung.
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